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23. Jan. 2012
 

Esther Bejerano, Vorsitzende des Auschwitz KomiteesAuch mit ihren 86 Jahren ist Holocaustüberlebende Esther Bejarano nicht müde, gegen Rassist_innen und ihr rechtes Gedankengut auf die Straße zu gehen. Die bis heute aktive Antifaschistin und Vorsitzende des Ausschwitzkomitees wehrt sich aber nicht nur auf Demos gegen rechte Parteien wie z.B. die NPD. Bei ihren Lesungen aus ihrem Buch „Wir leben trotzdem“ (Pahl-Rugenstein 2004) gibt sie ihr Wissen an die nächsten Generationen weiter. Sie berichtet eindrücklich von ihrem Erlebten während ihrer Verfolgung durch die Nazis, von ihrer Zeit als jüdische Zwangsarbeiterin für den Rüstungsbauer Siemens und aus den Konzentrationslagern.

In den lebendigen Diskussionen auf ihren Veranstaltungen klärt sie zusammen mit Co-Autorin Birgit Gärtner über die Gefahren des heutigen, in der Mitte unserer Gesellschaft schwelenden Rassismus auf. Gemäß ihrem Motto „Wehret den Anfängen!“ nimmt sie verständlich die Thesen von aktuellen Rechtspopulist_innen wie Thilo Sarrazin auseinander und zeigt auf, dass ein solches Denken schon einmal in Deutschland zu Verbrechen führte.

In Zeiten, in denen ein Buchautor wie Thilo Sarrazin mit seinem rassistischen Menschenbild in Deutschlands Buchläden die Bestsellerlisten erklimmt, ist es uns als gewerkschaftliche Jugendorganisation wichtig, etwas entgegenzusetzen. Gerade der rechte Terroranschlag auf das Jugendcamp der norwegischen Arbeiterpartei im letzten Sommer und die erst in diesen Wochen bekanntgewordenen von deutschen Nazis an Migrant_innen verübten Morde zeigen, wie aktuell dieses Thema ist und wie wichtig es ist, gegen Rechts aufzuklären!

Die ver.di Jugend organisiert deshalb zusammen mit der DGB Jugend eine Lesereise mit Esther Bejarano und Mitautorin Birgit Gärtner in Rheinland-Pfalz und an der Saar.

TERMINE:

Mainz, Montag, 27. Februar 2012, 19:30 Uhr, Rheinallee, Stadtwerke Mainz (11. Stock).

Ludwigshafen, Dienstag, 28. Februar 2012, 19:00 Uhr, Kaiser-Wilhelmstr.7, ver.di Haus EG.

Saarbrücken, Donnerstag, 1. März 2012, 19:00 Uhr, vhs Zentrum Saarbrücken, Anmeldung vorab erforderlich: 0681/40010 (DGB Saar).

Region Trier, Samstag, 3. März, 14 Uhr, KZ- Gedenkstätte Hinzert, 5421 Hinzert-Pölert.

Weitere Infos gibt es beim ver.di Landesjugendsekretär Rheinland-Pfalz, Hikmat El-Hammouri: 0261-97355-70 oder hikmat.el-hammouri@verdi.de.

 

25. Jan. 2012

Am 9. Februar 2012 findet im Kino Apollo, Koblenz, um 19:30 Uhr die Vor-Premiere des Kino-Dokumentarfilms NEWO ZIRO (Neue Zeit) statt, der in Koblenz und auf den Shetland-Islands u. a. mit Bawo Reinhardt, Lulo Reinhardt, Sascha Reinhardt und Sibel Mercan gedreht haben. Die offizielle Deutschland-Premiere wird am 17. März 2012 in Köln im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus stattfinden. Der Film gewährt tiefe Einblicke in die deutsche Sinti-Kultur, die landläufig diskriminiert und verachtet wird.

„Heute unterscheiden sich die meisten Sinti-Jugendlichen mit ihren Klamotten, ihrem Slang und dem Gel in den Haaren kaum noch von ihren Altersgenossen. Aber von alltäglicher Diskriminierung, z.B. in der Schule, können sie ein Lied singen. Welche Zukunft hat eine nationale Minderheit, die auf ihrer Eigenständigkeit besteht, deren Kultur aber immer mehr in der Mehrheitsgesellschaft zu verschwinden droht?“

Es wird ein kulturelles Rahmenprogramm geben. Die Filmemacher_innen stehen für Gespräche zur Verfügung und einer Lulo Reinhardt, einer der Hauptdarsteller_innen, wird im Anschluss aus seinem Repertoire spielen.

Los geht’s im Odeon-Kino, Löhrstraße 88, in Koblenz um 19:30 Uhr.

Die ver.di Jugend Koblenz ist Mitveranstalterin der Premiere. Für Mitglieder der ver.di Jugend und alle, die es werden wollen, gibt es subventionierte Eintrittskarten zum Preis von 3€ pro Person.

Wenn Ihr eine subventionierte Karte haben wollt, dann meldet Euch bitte unter christian.busch@verdi.de verbindlich an, damit wir genügend Karten reservieren können.

13. Jan. 2012

Die Brutalität und Kaltblütigkeit, mit der das Attentat in Norwegen im Juli 2011 durchgeführt wurde, hat in der ganzen Welt für Aufsehen gesorgt. Dass der Attentäter norwegischer Abstammung ist, hat die klassischen Erklärungsmuster für Terrorismus zudem völlig auf den Kopf gestellt, nutzlos gemacht und viele neue Fragen aufgeworfen. Bei der Suche nach Motiven und Ursachen geriet zunehmend der sich in Europa immer mehr ausbreitende Rechtspopulismus in den Fokus der Betrachtung.

Der Vortrag geht mit Schwerpunkt auf Norwegen und Dänemark auf die Entwicklungen des Rechtspopulismus in den skandinavischen Ländern ein.

Hat der Rechtspopulismus eine (Mit-)Schuld an dem Massaker in Norwegen?

Eingegangen wird auch auf länderspezifische Unterschiede und darauf, wie in den rechtspopulistischen Parteien auf den Anschlag reagiert und welche Konsequenzen gezogen wurden. Last but noch least stellt sich auch die Frage, wieso rechtspopulistische Parteien in den skandinavischen Ländern deutlich erfolgreicher sind als in Deutschland.

Der Referent, Torben Johannsen, ist Auslandskorrespondent für Skandinavien des Antifaschistischen Infoblattes (aib) und lebt in Dänemark. Der Vortrag wird in deutscher Sprache gehalten.

Dienstag, 24. Januar 2012, Circus Maximus, Koblenz, Beginn: 19:30 Uhr

Veranstaltet von: DGB Koblenz, verdi Jugend Koblenz, Antifa Koblenz. In Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland

6. Dez. 2011

Aufgrund des vom Bundestag beschlossenen Steuervereinfachungsgesetzes 2011 entfällt ab dem Jahr 2012 die bisherige Einkommensgrenze beim Kindergeld.

Ab dem 1. Januar 2012 wird es endlich für alle Auszubildenden unter 25 während der gesamten Ausbildung Kindergeld geben – unabhängig davon, was sie verdienen.

Bundestag und Bundesrat haben das Steuervereinfachungsgesetz verabschiedet, das diese Regelung ab dem nächsten Jahr vorsieht. Darauf machte heute die ver.di-Jugendsekretärin Lisa Summkeller in Saarbrücken aufmerksam.

Das Flugblatt dazu könnt ihr euch direkt hier ansehen:

Flugblatt-der-ver.di-Jugend-Saar

5. Dez. 2011

Demonstration der Telekomauszubildendenden in der Tarifrunde 2011Am Montag den 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamts. Weltweit gebührt heute all jenen Anerkennung, die sich auf vielfältige Weise für andere und das Gemeinwohl einsetzen. Auch die ver.di Jugend lebt von vielen helfenden Menschen. Heute ist Euer Tag: Danke!

Ehrenamt bei der ver.di Jugend bedeutet vor allem politische und soziale Verantwortung. Gemeinsam etwas zu bewegen macht stark und vor allem Spaß. Dazwischen gibt es aber auch die eine oder andere Überstunde. Das weiß auch ver.di-Bundessekretär Ringo Bischoff: „ Mein Dank für den heutige Tag geht an alle Aktiven der ver.di Jugend, denn ohne sie läuft hier gar nichts. Und vor allem wünsche ich ihnen weiterhin viel Kraft und Tatendrang für das kommende Jahr.“

Was wäre die Welt ohne Freiwillige? Allein Deutschland wäre um schätzungsweise 27 Millionen Menschen ärmer. Hierzulande findet es jeder oder jede Dritte lohnenswert, sich unentgeltlich für eine Sache einzusetzen. In Zeiten, in denen immer mehr auf Eigenverantwortung gesetzt wird, ist das nicht selbstverständlich. Und der Einsatz von Ehrenamtlichen ist auch nicht in allen Bereich unproblematisch.

So arbeiten heute viele Menschen unentgeltlich in Bereichen, in denen vor wenigen Jahren noch professionelle Fachkräfte fest angestellt waren. Auch geht der Einsatz von Ehrenamtlichen häufig mit einem Lohndumping bei den noch Festangestellten einher. Derartiger Missbrauch von Ehrenamt hat die ver.di Jugend in der Vergangenheit häufig kritisiert und wird auch weiterhin dafür eintreten, dass wichtige Arbeit im sozialen Bereich auch anständig entlohnt wird.

Die ver.di Jugend selbst lebt von Freiwilligkeit. Gewerkschaft ist das, was ihre Mitglieder daraus machen. Unzählige gewerkschaftlich Aktive leisten jeden Tag wertvolle Arbeit und haben dabei das Wohl der anderen im Blick. Auf allen Ebenen der ver.di Jugend sind sie vertreten. Ohne sie wäre ver.di Jugend nicht dazu in der Lage die Bildungsarbeit zu organisieren oder Tarifverträge abzuschließen, die alljährlichen Sommercamps zu stemmen oder die Arbeitskreies Antira und Internationales mit Leben zu füllen. Auch viele Jugend- und Auszubildendenvertretungen leisten oft gewerkschaftliche Arbeit in ihrer Freizeit.

Nicht zu vergessen sind all diejenigen, die sich durch Streik- und Tarifaktionen für einen gerechteren Umgang in der Gesellschaft einsetzen. Auch dieses Jahr gab es wieder genug Anlass, sich zu empören. So protestierten Mitglieder der ver.di Jugend zum Beispiel für eine kostenfrei Altenpflegeausbildung, gegen Neonazis und Atomkraft, die schlechte Ausbildungssituation und für bessere Bildung allgemein.

4. Dez. 2011

Die Seite der ver.di Jugend Saar & Rheinland-Pfalz ist ab jetzt auch mit einem “Mobil Theme” verfügbar. Einfach mit eurem Smartphone wie gewohnt verdinand.de aufrufen und schon landet ihr auf der mobilen Seiten. So seid ihr auch unterwegs immer Up-to-date was die Aktivitäen unserer Gewerkschaftsjugend in Rheinland-Pfalz und Saar angeht.

Die mobile Seite ist für alle gängigen Smartphone-Betriebssysteme verfügbar.

 

 

4. Dez. 2011

Im Rahmen der Sitzung der Landesbezirksjugendvorständen Rheinland-Pfalz und Saar hat sich die ver.di Jugend mit einer Aktion vor der Praktiker Konzernzentrale in Kirkel solidarisch gezeigt.

Auslöser für diese Aktion ist die Entscheidung des Aufsichtsrats die Zentrale von Kirkel (Saarland) nach Hamburg zur verlegen. Von dieser Verschiebung wären 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen. Die ver.di Jugend in Rheinland-Pfalz und Saar kritisiert die Pläne des Vorstands und des Aufsichtsrats aufs schärfste und fordert den Standort Kirkel zu halten und die Entscheidung des Aufsichtsrats zurück zu nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

3. Dez. 2011

Die ver.di Jugend Rheinland-Pfalz und Saar haben heute folgenden Beschluss gefasst:

Die ver.di Jugend Saar & Rheinland-Pfalz erklärt sich solidarisch mit dem Bündnis Dresden Nazifrei. Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen für die Blockade zu mobilisieren und so den Naziaufmarsch zu verhindern. Deswegen beschließen wir die Teilnahme an den Blockaden des Aktionsbündnisses Dresden Nazifrei. Weiter beschließen wir, öffentlichkeitswirksame Mobilisierung unter unserem Namen zur Blockade in Dresden.

 

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!!

Alerta Alerta Antifascista!

 

28. Sep. 2011

Die ver.di Jugend Rheinland-Pfalz & Saar positioniert sich klar gegen jede Form von Faschismus.

Hass, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und alle anderen Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung entsprechen nicht unserer Auffassung von einem solidarischen Miteinander. Jeder Mensch hat die gleichen Rechte, unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, Geschlecht oder Alter. In der Arbeit im Betrieb vor Ort und landesweit leisten wir, in Zusammenarbeit mit dem DGB und Organisationen wie beispielsweise dem NDC und dem Jugendring, erfolgreich Aufklärungs- und Bildungsarbeit.

Zusammen mit verschiedenen Bündnissen rufen wir regelmäßig zu Demonstrationen gegen Aufmärsche von Nazis und anderen rechten Organisationen auf. Außerdem setzen wir uns für ein Verbot der Nazi-Parteien NPD und DVU ein.

Landesbezirksjugendvorstand der ver.di Jugend Rheinland Pfalz
Landesbezirksjugendvoratand der ver.di Jugend Saar

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